4. Workshop Lerninfrastruktur in Schulen: Gelingensbedingungen für BYOD

Immer mehr Schulen statten einzelne Klassen oder ganze Jahrgänge mit Tablets oder Notebooks aus, unter dem Stichwort Bring-your-own-device (BYOD), mit dem Einsatz privater mobiler Endgeräte von Schülerinnen und Schülern (Tablets, Notebooks, Smartphones, Handhelds) und erhoffen sich davon eine nachhaltige Verbesserung der Lern- und Lehrprozesse. Aktuell mangelt es vielerorts an geeigneten Voraussetzungen und Vorgehensweisen, damit das Lernen mit persönlichen Endgeräten ein Erfolg werden kann.

In dem ganztägigen Workshop werden Gelingensfaktoren für das Lernen mit persönlichen Endgeräten identifiziert und systematisiert.

Ort: Campus Riedberg der Goethe-Universität Frankfurt
Zeit: Montag, 2.9.2013, 10:00 bis 17:00
Dokumentation auf der Konferenzwebseite

Veranstaltungsarchiv

Kalender mit Veranstaltungen vor Sommer 2013

 

 

2. Workshop Lerninfrastruktur an Schulen – 1:1-Computing

Schulen stehen vor der Herausforderung digitale Medien für kooperative Arbeitsformen und individualisierte Lernprozesse bereitzustellen. Der Einsatz sollte dabei auch spontan und situativ erfolgen können. Es liegt nahe, dass diese Anforderungen am ehesten durch die Bereitstellung individualisierter 1:1-Ausstattungen realisiert werden kann.

Im Workshop werden unterschiedliche Ausstattungskonzepte vorgestellt und diskutiert. Berücksichtigung finden dabei auch Fragen der Aus- und Fortbildung, des Supports und der strategischen Ausrichtung von Schulen.Der Workshop schließt an den Workshop „Lerninfrastruktur an Schulen“ auf der DelFI 2010 an und will Wissenschaftler/innen mit Lehrenden und Verantwortlichen aus dem Schulbereich zusammenbringen.

Neben den einzelnen Vorträgen ist eine Session zur gemeinsamen Diskussion von Gelingensfaktoren von 1:1-Projekten und zur Vernetzung vorgesehen.

Weitere Informationen auf der Workshopseite.

Edutags – Entwicklung und Evaluierung eines spezialisierten Social Bookmarking-Werkzeuges für Lehrkräfte

Lehrerinnen und Lehrer stehen zunehmend vor der Aufgabe, Internetressourcen für ihren eignen Unterricht zu recherchieren und dabei ein wachsendes Angebot zu bewältigen. Dabei unterstützt es die Arbeit der Lehrkräfte, wenn sie nicht nur jeweils individuell gefundene Ressourcen archivieren können, sondern wenn sie von den Ergebnissen von Kollegen profitieren und ihre eigenen Materialiensammlungen in interaktiver Form in den fachlichen Diskurs einbringen können. Hierbei spielt der Austausch in kleinen Gruppen im Kollegium, der Kommune oder Region eine wichtige Rolle, den es durch ein interaktives, die Potenziale von Internet und Social Software nutzende OnlineAngebot zu unterstützen gilt. Auf dieser Basis kann dann der großräumige Austausch mit Lehrkräften im Bundesland und bundesweit initiiert werden. Zur tatsächlichen Integration der Ressourcen in den Unterricht werden zudem technische Möglichkeiten benötigt, diese zielgruppenspezifisch zu bündeln und bereitzustellen, wobei Schnittstellen zu einschlägigen Lernplattformen (LMS) wünschenswert sind.

Ausgehend von diesen Überlegungen stellt Edutags ein Werkzeug dar, das den Lehrkräften erlaubt, Lesezeichen online zu verwalten und zu organisieren, diese mit Gruppen anderer Nutzer/innen zu teilen und/oder der Gesamtheit der Nutzer/innen zur Verfügung zu stellen. Schnittstellen ermöglichen es, dass Werkzeuge in Schulhomepages, Angebote lokaler pädagogischer Dienstleister und von Landesbildungsservern zu integrieren Ergebnislisten in unterschiedlichen Formaten bereitzustellen und in extern verfügbare Lernplattformen (LMS) zu integrieren.

Die Verschlagwortung der Ressourcen erfolgt über Tags, also inhaltsbeschreibende Stichworte, die die Nutzer selbst vergeben. Hierdurch entsteht eine idealtypische Web 2.0-Anwendung im Sinne einer durch die Nutzer geschaffenen fachlichen Folksonomy. Das Tagging der Nutzer wird systemseitig durch Tag-Vorschläge unterstützt, die sich aus den bereits vergebenen Tags, aber auch aus einer vom System vorgegebenen Taxonomie verwandter Begrifflichkeiten speisen. So werden Homogenität und Konsistenz des Systems unterstützt.

In unterschiedlichen Erprobungsszenarien wird untersucht, in wie weit ein Social-Bookmarking-Dienst die Kooperation von Lehrkräften und damit das informelle Lernen des Einzelnen als auch das gemeinsame Lernen in Gemeinschaften unterstützen kann.

Im Vortrag auf dem Fachforum Lernen in sozialen Netzen wurden Konzeption und technische Umsetzung des Systems edutags vorgestellt, Einsatz- und Erprobungsszenarien erläutert und Evaluationsansätze zur Diskussion gestellt.

2. Workshop – Lerninfrastruktur in Schulen – 1:1-Computing

Im Rahmen der Fachtagung Wissensgemeinschaften 2011 an der TU Dresden vom 5. bis 8. September 2011.

Abstract
Schulen stehen vor der Herausforderung digitale Medien für kooperative Arbeitsformen und individualisierte Lernprozesse bereitzustellen. Der Einsatz sollte dabei auch spontan und situtativ erfolgen können. Es liegt nahe das diese Anforderungen am ehesten durch die Bereitstellung individualisierter 1:1- Ausstattungen realisiert werden kann. Im Workshop werden unterschiedliche Ausstattungskonzepte vorgestellt und diskutiert. Berücksichtigung finden dabei auch Fragen der Contentbereitstellung, der Aus- und Fortbildung, des Supports und der strategischen Ausrichtung von Schulen. Der Workshop schließt an den Workshop „Lerninfrastruktur an Schulen“ auf der DelFI 2010 an und will Wissenschaftler/innen mit Lehrenden und Verantwortlichen aus dem Schulbereich zusammenbringen.

Weitere Informationen auf der Webseite des Lehrstuhls für Mediendidaktik und Wissensmanagement.