Handy erlaubt! Lernen mit Smartphone & Co in der Schule

Vortrag am Elisabeth v. Thüringen-Gymnasium, Köln

Jugendliche nutzen digitale Medien umfangreich und bewegen sich in sozialen Netzwerken genauso selbstverständlich wie im „normalen“ Leben. Für Eltern und für die Schule kann dies herausfordernd sein. Wenn Schulen hierauf aber nicht mit Verboten reagieren, sondern eine klare Strategie entwickeln, wie die digitale Welt der Jugendlichen auch in den Schulalltag integriert werden kann, kann dies für den Unterricht bereichernd sein, positive Effekte auf einen kritischen Umgang der Jugendlichen mit digitalen Medien haben und vor allem zu einer Reduzierung von Konflikten führen.
Damit dies gelingen kann, ist die Unterstützung der Eltern erforderlich, die mit der Schule ein gemeinsame Haltung zur sicheren, selbstbestimmten und kreativen Mediennutzung der Lernenden entwickeln müssen. Dies kann als Voraussetzung für eine aktive Teilhabe an gesellschaftlichen Entwicklung in der Zukunft betrachtet werden.

Initiative D21 – Der Runde Tisch auf der didacta Stuttgart

D21 - Runder Tisch - didacta 2014
CC by Initiative D21

Die Auflösung vieler Sonderschulen und deren Integration in Regelschulen wirft Fragen auf und birgt Konfliktpotential. So sagen viele Lehrkräfte in Deutschland z. B., dass sie erstens nicht dafür ausgebildet wurden und zweitens zu wenig Personal haben. Aber auch darüber hinaus sind Lehrer und Schulen zunehmend mit immer heterogeneren Klassenverbänden konfrontiert: Unterschiedliche kulturelle, intellektuelle, finanzielle, soziale etc. Hintergründe der Schüler müssen entsprechend bei der Unterrichtsgestaltung berücksichtigt werden. Die bestmögliche Förderung jedes Einzelnen wird angestrebt. Die Umsetzung gestaltet sich jedoch angesichts der enormen Diversität im Klassenzimmer zunehmend schwierig.

Wir wollen beim Runden Tisch die Möglichkeiten von Inklusion durch digitale Medien diskutieren. Wie können digitale Medien das individuelle Lernen fördern?

Soziale Medien und Schule – von der Facebook-Nutzung für Lehrer bis zum Internet als realer Lebenswelt

Der diesjährige Hochschultag auf der didacta widmet sich dem Thema Soziale Medien und Schule. In den vergangenen Jahren hat es gehäuft Diskussionen darüber gegeben, wie sich Lehrer im „Netz“ verhalten dürfen und sollen. In Baden-Württemberg wurde festgelegt, dass Lehrer soziale Netzwerke nicht dienstlich nutzen sollen. Schulen dürfen aber Fanpages bei Facebook pflegen. Zu diesem Themenkomplex stellen sich vielfältige Fragen des Datenschutzes für Lehrer und Schüler. Handreichungen zum Umgang mit sozialen Medien in der Schule, wie der Leitfaden „Social Media“, sollen vorgestellt und diskutiert werden, um Lösungsvorschläge für den Schulalltag zu bieten. Abschließend soll in der Diskussion die Frage beleuchtet werden, welche sozialen Medien bereits erfolgreich im Unterricht und in der Lehrerbildung eingesetzt werden.

Referenten: Rolf Busch, Verband Bildung und Erziehung e. V. – Thomas J. Eckert, Ministerium für Kultur, Jugend und Sport Baden-Württemberg Salomon, Stellvertretender Schulleiter des Otto-Hahn-Gymnasiums Ludwigsburg; Thomas Floß, Initiative „Datenschutz geht zur Schule“, Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e. V. Richard Heinen, Learning Lab der Universität Duisburg-Essen; Wolfgang Kraft, Landesmedienzentrum Baden-Württemberg; Diemut Kreschel, Projekt „Medienarbeit an der Schule mit Social Media“; Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Moderation: Rechtsanwältin Birgit Ufermann, Deutscher Hochschulverband.

Lern IT – Schulträgertagung der Medienberatung NRW 2014

Medienberatung NRW Schulträgertagung 2014
copyright Sandra Czok, LVR-ZMB, 2014

Zentrale Themen der diesjährigen Veranstaltung in Düsseldorf sind zum einen die gemeinsam vom Land NRW und den kommunalen Spitzenverbänden unterstützte Bereitstellung einer sicheren und datenschutzkonformen Basis-Infrastruktur für die Schulen (LOGINEO) und zum anderen der viel diskutierte Bereich des „Bring Your Own Device“ (BYOD).
Erkenntnisse aus wissenschaftlicher Projektbegleitung werden durch Erfahrungsberichte aus der Schulpraxis abgerundet.
Prof. Dr. Birgit Eickelmann, Universität Paderborn, führt in das Themenfeld „Digitale Medien in der Schule“ ein.

School IT Rhein Waal – Projektvorstellung und Transfer

 

 

 

 

Einführung: Erkenntnisse aus dem Projekt

 

Vortrag von Katja Pannen und Christoph Hopp zum Transfer:

(Freie) Bildungsressourcen für die Schule in einem informationell offenen Ökosystem

Zusammen mit Michael Kerres

Zum Zusammenspiel von Content-, Verweis- und Lernplattformen

Für Lehrpersonen besteht das Problem, digitale Lernmaterialien für ihren Unterricht zu finden und es besteht Unsicherheit, welche Nutzungsarten erlaubt sind. Ressourcen, die für das Lernen geeignet sind, werden von unterschiedlichen Anbietern bereitgestellt und mit unterschiedlichen Lizenzen versehen. Lehrkräfte nutzen diese Ressourcen auf Schulservern und Lernplattformen. Um eine geeignete Auswahl an Lernressourcen treffen zu können, können Verweissystem Lehrkräfte unterstützen. Im Vortrag wird das Zusammenspiel zwischen den Content-Plattformen, schulischen Lernplattformen und Verweisplattformen skizziert. Es wird erläutert, warum ein informationell offenes Ökosystem wichtig ist, um Bildungsanliegen der Gesellschaft einzulösen.